Foto: BLZK/W. Murr

Reise auf der Route 66

Fortschritte der Zahnheilkunde in Bayern

Eine Zusammenfassung des Programmes von Dr. Julia Niepmann

Begrüßung

Dr. Dr. Frank Wohl/BLZK,
Dr. Rüdiger Schott/KZVB,
Prof. Dr. Johannes Einwag/BLZK

Wie lässt sich die Vergangenheit mit der Zukunft verbinden? Mit dieser Frage eröffnete Prof. Dr. Johannes Einwag (BLZK) mit Dr. Rüdiger Schott (KZVB) und Dr. Dr. Frank Wohl (BLZK) den diesjährigen 66. Bayerischen Zahnärztetag mit dem Kongressformat „66 Jahre – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“.

Der Gedanke: Jede Generation baut auf der Arbeit ihrer Vorgänger auf – und gleichzeitig prägt der Blick in die Zukunft das heutige Handeln.

Künstliche Intelligenz

Prof. Hickel nahm das Publikum mit auf eine Zeitreise durch fast vier Jahrzehnte zahnmedizinischer Entwicklung. Als er vor 34 Jahren den Ruf nach München erhielt, bestimmten Themen wie Amalgam, Ätztechnik und die Anfänge der Vollkeramik die wissenschaftliche Diskussion. „Damals gab es die Alternativen, die wir heute haben, schlicht noch nicht“, erinnert er sich. Erst Ende der 1970er-Jahre wurde die Adhäsivtechnik eingeführt, die moderne Komposite und keramische Materialien überhaupt erst möglich machte.

Ein zentrales Motiv seines Rückblickes: Jeder Fortschritt braucht Geduld, Kritik und den Mut zum Scheitern. Das zeigte Hickel am Beispiel der frühen CAD/CAM-Systeme, die in den 1980er-Jahren mit großem Enthusiasmus gestartet waren, aber zunächst an technischen Grenzen scheiterten. Erst mit der Miniaturisierung der Geräte und der digitalen Rechenleistung im neuen Jahrtausend konnte sich die Technologie in Praxis und Labor durchsetzen.

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