Mock-up als Leitfaden für die Präparation; mit einem Tiefenmarkierungsdiamanten erfolgt die Bestimmung des für die Veneers notwendigen Substanzabtrages; die Tiefenmarkierungen können zur besseren Orientierung während der Präparation mit einem wasserfesten Stift angezeichnet werden.
Foto: © Dr. med. dent. Stefanie Jacob

Moderne Präparationstechniken als Grundlage für zeitgemäße restaurative Behandlungskonzepte – eine Übersicht

Ein Beitrag von Dr. med. dent. Stefanie Jacob, M.Sc.

Durch die Einführung der Adhäsivtechnik in Kombination mit einer fortwährenden Entwicklung von neuen zahnfarbenen Restaurationsmaterialien wurden die zahnärztlichen Präparationstechniken grundlegend verändert. Anstelle von subtraktiven makromechanischen Präparationsformen zur klassischen Befestigung mit Zementen stehen in der restaurativen Zahnheilkunde nunmehr minimalinvasive Vorgehensweisen im Vordergrund. Moderne Präparationsformen sind geprägt von der Etablierung der Schmelz-Ätz-Technik durch Buonocore Mitte der 1950er-Jahre, der Entwicklung passender Ätzverfahren für silikatbasierte Keramiken sowie der Anwendung von Haftvermittlern wie Silan.Zeitgemäße defektorientierte Behandlungskonzepte erlauben einen primär additiven Ansatz zur Wiederherstellung von Ästhetik und Funktion zugunsten des Erhaltes gesunder Zahnhartsubstanz. Anhand ausgewählter klinischer Beispiele präsentiert der folgende Beitrag verschiedene Präparationsformen der modernen restaurativen Zahnmedizin als Grundlage für adhäsiv befestigte Versorgungen mit begrenzter Invasivität.

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