Im MultiJet-Verfahren gefertigte Totalprothese (Abbildung ZTM Michael Bergler M.Sc., UKR).
Foto: Prof. Dr. Sebastian Hahnel

Grenzen der Materialwahl

Zum Bayerischen Zahnärztetag 2026

Ein Beitrag von Sebastian Hahnel, Michael Bergler und Friedrich Fleiner

Die zahnärztliche Prothetik beschäftigt sich mit der Wiederherstellung von verloren gegangener Zahnhartsubstanz und Kieferstrukturen, weswegen Werkstoffe bereits per definitionem eine besondere Bedeutung für das Fach besitzen. Die Werkstofflandschaft hat sich in den vergangenen Jahren dabei signifikant verändert.

Festsitzender Zahnersatz

Im Bereich des festsitzenden Zahnersatzes werden klassische Werkstoffe wie Metalle und etablierte zahntechnische Verfahren wie die Verblendung immer weniger verwendet, wohingegen zunehmend monolithische Restaurationen aus zahnfarbenen Werkstoffen Anwendung finden. An diesem Sachverhalt haben die zwischenzeitlich etablierten digitalen Prozesswege einen maßgeblichen Anteil, da zahnfarbene Werkstoffe in aller Regel in CAD/CAM-Prozessen verarbeitet werden. Heute steht eine Vielzahl unterschiedlicher zahnfarbener Werkstoffe zur Verfügung, die für die Herstellung festsitzenden Zahnersatzes geeignet sind. Im Wesentlichen lassen sich die Werkstoffe in Polymere, Glaskeramiken und Oxidkeramiken einteilen, die sich insbesondere hinsichtlich ihrer Festigkeit unterscheiden.

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